Fortbildung
Eine wesentliche Zielsetzung unserer Einrichtung besteht im Transfer von Kenntnissen und Kompetenzen zum Problembereich Rechenschwäche an betroffene Eltern, Lehrkräfte oder die Mitarbeiter anderer sozialer und pädagogischer Einrichtungen.
So organisieren
wir öffentliche Informationsveranstaltungen für
interessierte Eltern
und Lehrer zum Thema Rechenschwäche und halten
Vorträge zu ausgewählten
Themenschwerpunkten.
Darüber hinaus führen wir
Fortbildungsveranstaltungen durch für Lehrer
und Mitarbeiter aus
Einrichtungen, die mit Lernschwierigkeiten im mathematischen
Bereich konfrontiert sind.
Wenn Sie
nähere Einzelheiten über diese Veranstaltungsangebote
erfahren wollen,
setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Wissenschaft und Forschung
Das Ziel einer hohen Leistungsqualität kann nur dann gewährleistet werden, wenn ein beständiger Austausch zwischen lerntherapeutischer Praxis und wissenschaftlicher Fachdiskussion (insbesondere im Bereich der Mathematikdidaktik, der pädagogischen und der Entwicklungspsychologie sowie der Sonderpädagogik) stattfindet. Das IML stellt diesen Austausch auf mehreren Wegen her.
Durch Veranstaltungen der internen Weiterbildung werden die Erkenntnisfortschritte, die innerhalb der wissenschaftlichen Fachdiskussion erarbeitet werden, kontinuierlich an die Mitarbeiter weitergegeben. Sie gehen im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses der Qualitätsentwicklung zugleich in die Verbesserung des Grundkonzeptes und der Methoden der Institutsarbeit ein.
In Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen für interessierte Eltern und Lehrer wird ein Beitrag zum Wissenschaftstransfer geleistet.
Schließlich beteiligt sich unsere Einrichtung aber auch selbst an der wissenschaftlichen Forschungsarbeit innerhalb des Aufgabenfeldes Rechenschwäche. Dabei stehen Fragestellungen der Praxisforschung im Mittelpunkt. Bisherige Themenschwerpunkte sind:
- Weiterentwicklung eines Diagnosekonzeptes bei Lernschwierigkeiten im mathematischen Bereich
- Weiterentwicklung des Therapieprogramms bei Lernschwierigkeiten im mathematischen Bereich
- Erarbeitung eines Qualitätsmanagementsystems für lerntherapeutische Einrichtungen
Die Projektergebnisse sind zum Teil in wissenschaftlichen Veröffentlichungen zugänglich. Um diese Ergebnisse einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, hat das IML darüber hinaus eine Veröffentlichungsreihe begründet, die sich mit Fragestellungen aus der lerntherapeutischen Praxisforschung befasst.
Heidrun Claus & Jochen Peter (1995). Lob des Fingerrechnens. In: Sprachrohr 16. Hrsg. vom Fachverband für Integrative Lerntherapie e.V. Ammerbuch.
Jochen Peter (2000). Lerntherapie im Urteil der Kinder. Eine qualitative Evaluationsuntersuchung. In: Institut für Mathematisches Lernen. (Hrsg.). IML-Beiträge zur Praxisforschung. Heft 2/2000. Hamburg.
Jochen Peter (2000). Qualitätssicherung und -gewährleistung in der lerntherapeutischen Praxis. In: Fachverband für Integrative Lerntherapie (Hrsg.). Sprachrohr Lerntherapie. Heft 2/2000.
Jochen Peter (2002). Zu jung, um mitzureden? Zur Beteiligung von Kindern an der Qualitätsgewährleistung in psychosozialen Einrichtungen. In: Katharina Meyer (Hrsg.). Nonprofit-Management auf dem Prüfstand. Konzepte – Strategien - Lösungen. Verlag Peter Lang.
